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Die Phase des konstruktiven Naturalismus endete gegen Ende 1923 – Anfang 1924. 1924 entwickelte Puni einen neuen Stil: Die geraden Linien lakonischer Kompositionen aus der Zeit des konstruktiven Naturalismus werden nun gebogen, und die Kompositionen selbst erhalten eine barocke Rundheit. Der neue Stil zeichnet sich durch eine Fülle (sowohl in Quantität aber auch vor allem in Qualität) gestapelter Objekte aus. Ziemlich große (über einen Meter) horizontale und vertikale Stillleben und einige Kompositionen mit Figuren. Es gibt weniger Absurdität als zuvor; eher eine leichte Übertreibung; das sind fast naturalistische Arbeiten. Als früh gereifter Mensch (denken wir an Kubofuturismus und Suprematismus) welcher in der Kindheit zu wenig gespielt hat, holt Puni nun sein Spiel nach - mit dem mimetischen Zeichnen einfacher Dinge. Ein "herzhaftes", prickelndes, malerisches Durcheinander. Die Farben sind meistens hell, aber nur selten bunt. Der Farbauftrag ist immer noch lebendig, schimmernd, mit Hell-Dunkel. Lyudmila Miklaschewskaja, die diese Werke vor der Ausstellung 1925 im Atelier sah: "Es waren größtenteils Stillleben, aber entgegen dem Namen dieses Genres waren die Gemälde so voller Leben, Ironie und sogar Sarkasmus, dass ich in Begeisterungsausdrücken ausbrach." Neben den groß- und mittelformatigen Gemälden dieser Zeit bilden kleine Stillleben mit einfachen Objekten eine gesonderte Gruppe: Früchte, Pilze, Törtchen, Messer, Tabak. Dem Betrachter wird die malerische Schönheit alltäglicher Dinge gezeigt, und es ist offensichtlich, dass der Künstler bei seiner Arbeit selbst eine sinnliche Freude empfand. Fast naturalistische Kunst, aber die Energie strömt so über, als ob die Objekte danach streben, aus ihrer normalen Form auszubrechen: Beispielsweise biegt sich ein Messer vor Spannung in die Gegenrichtung. Dies sind Vorboten der zukünftigen Entwicklung – einer Verallgemeinerung von Objekten bis zu Objektzeichen. Die Farbgebung kleiner Stillleben ist oft dunkel, bräunlich oder grünlich. Teilnahme an Ausstellungen: 1925 – Einzelausstellung in der Galerie Barbazanges, 1924 – 1925 – je fünf Gruppenausstellungen, 1926 – eine. |